FAQs zur temporären Mehrwertsteuersenkung

Hier haben wir alles Wissenswerte für Sie zum Thema zusammengestellt.

Die Stadtwerke-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung in die IT-Systeme und Formulare zu integrieren. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes wird automatisch auf der nächsten Jahresendabrechnung oder der monatlichen Telekommunikationsrechnung nachvollziehbar und übersichtlich ausgewiesen.

Unsere Kunden müssen nicht aktiv werden. Die Mehrwertsteuersenkung wird von uns vollständig weitergegeben und in der Jahresendabrechnung berücksichtigt. Sie profitieren also in jedem Fall von der Ersparnis und müssen nicht aktiv auf uns zugehen.

Bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 3.500 kWh Strom im Jahr, beträgt die monatliche Einsparung aufgrund der temporären Mehrwertsteuerreduzierung etwas über 2 Euro pro Monat.

Nein, die Mehrwertsteuersenkung wird an alle Kunden vollständig weitergegeben – unabhängig von Ihrem Vertrag.

Nein, unsere Kunden profitieren in jedem Fall von der Senkung der Mehrwertsteuer. Denn in der Energiewirtschaft werden die in Anspruch genommenen Leistungen in der Regel über einen Zeitraum von zwölf Monaten abgerechnet. Die Mehrwertsteuersenkung für das zweite Halbjahr 2020 wird somit in der Jahresendrechnung berücksichtigt und kann damit von uns vollständig weitergegeben werden. Wir bitten dabei um Verständnis, wenn es zu geringfügigen Verzögerungen bei der Rechnungserstellung kommen sollte. Dies ist der Kurzfristigkeit bei der Einführung des Gesetztes geschuldet, die eine rechtzeitige Umstellung der Rechnungslegung erschwert. Die Entlastung für Sie als Kunde wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.

Entscheidend für die Berücksichtigung des temporär reduzierten Mehrwertsteuersatzes ist die sogenannte Leistungserbringung. Diese ist bei der Lieferung über längere Zeiträume, als der Zeitpunkt definiert, für den der Endzählerstand zur Abrechnung ermittelt wurde. In dem geschilderten Fall dürfte sich die Rechnung daher auf den Zeitraum vor dem 1. Juli 2020 beziehen, zu dem der Mehrwertsteuersatz von 19 % bzw. 7 % gegolten hat.

Eine konkrete Ablesung ist natürlich immer die sicherste Methode, den genauen Zählerstand können Sie bequem in unserem Kundenportal unter https://kundenportal.vereinigte-stadtwerke.de erfassen. Doch keine Sorge. Falls Ihnen dieses nicht möglich ist, wird der Verbrauch auf Basis der vorliegenden abgelesenen oder geschätzten Werte rechnerisch ermittelt.

Eine Schätzung des Verbrauchs ist gesetzlich erlaubt und erfolgt nicht willkürlich. Sie beruht auf vorgegebenen gesetzlichen Regularien. Mögliche Abweichungen von abgelesenen Werten sind gering und fallen bei einer Änderung der Mehrwertsteuer um 3 % oder 2 % nicht ins Gewicht.

Die Abschlagszahlung ist eine über das Jahr verteilte Vorauszahlung für die Jahresrechnung und wird auf Basis des Verbrauches des letzten Jahres kalkuliert. In der Regel ist die Abschlagszahlung so kalkuliert, dass mit der Jahresendabrechnung nur geringe Nach- oder Rückzahlungen erforderlich werden.

„Das Bundesministerium für Finanzen hat am 30.06.2020 bestätigt, dass ein bereits mitgeteilter Abschlag mit 19 % Umsatzsteuer nicht angepasst werden muss, da die umsatzsteuerliche Abgrenzung in der Jahresverbrauchsabrechnung erfolgt!

Für Gewerbetreibende gilt in dem Zusammenhang: Sollten Sie auf die übermittelten Abschläge eine Vorsteuer ziehen, können Sie auch in der zweiten Jahreshälfte die Mehrwertsteuer i.H.v. 19% berücksichtigen.“

Die Nettopreise bleiben gleich. Wir werden jedoch unsere Bruttopreise in unseren Preisblättern mit einem Hinweis versehen, dass für den Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2020 ein verminderter Mehrwertsteuersatz gilt. Ein gesondertes Preisanpassungsschreiben erfolgt nicht.

Auch die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH wird für den Leistungszeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 statt 19 % nur 16 % MwSt. berechnen.

Bitte beachten: Die Abrechnung für Juli erfolgt mit der Rechnung, die Sie Mitte August erhalten.

Preise VS Media Produkte vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020