Z-Zahl (Zustandszahl)

Antwort: 

Die Zustandszahl beschreibt das Verhältnis eines Gasvolumens im Normzustand zum Gasvolumen im Betriebszustand. Erdgas wird in einem bestimmten Betriebszustand (Temperatur und Druck) geliefert und beim Kunden gemessen. Um den Energieinhalt richtig abrechnen zu können wird mit der Z-Zahl zunächst das Volumen auf den Normzustand (0°C und 0 mbar Überdruck) umgerechnet werden, bevor das Normvolumen mit dem Brennwert multipliziert zum abrechenbaren Energieinhalt errechnet.

Die Zustandszahl wird nach folgender Formel ermittelt.

Dabei bedeuten:

 

 

 

 

 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem SLP (Standardlastprofil) und einem RLM (registrierende Leistungsmessung): Ein SLP- Kunde ist ein Standardlastprofil Kunde bei denen der Verbrauch nach Zählerständen abgerechnet wird. Bei den RLM- Kunden, in der Regel Sondervertragskunden, werden die Lastgänge alle 15 Minuten vom Netzbetreiber übermittelt und dienen somit als Grundlage für die Abrechnung. Bei Strom gilt es ab 100.0000 kWh und bei Gas ab 1.000.000 kWh.

Begriffe der Marktkommunikation:

  • INVOIC - elektronische Rechnung, die vom Netzbetreiber für die Netznutzung     an den Lieferanten übersandt wird
  • MSCONS – Nachrichtentyp, der für den präziseren und einfacheren Nachrichtenaustausch spezielle Definitionen enthält; in der Regel Zählerstände und zusätzliche abrechnungsrelevante Daten
  • EDIFACT – Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr
  • UTILMD – Nachrichtenformat das auf dem Standard EDIFACT beruht. Es sorgt für einen präziseren und einfacheren Nachrichtenaustausch von Stammdaten, z.B. Kündigungen, Anmeldungen, Stammdatenänderungen etc.
  • REMADV – Zahlungsavis
  • APERAK – Nachrichtentyp zur Übermittlung von Anwendungsfehler- und Bestätigungsmeldungen
  • CONTROL – Empfangsbestätigung, kann sowohl positiv als auch negativ sein

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