Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist unter anderem der bundesweite Belastungsausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Elektrizitätsunternehmen, die Strom an sogenannte Letztverbraucher liefern, geregelt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert erhebliche Anstrengungen, auch in finanzieller Hinsicht. Die Bundesregierung hat im September 2010 angekündigt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Damit Erneuerbare-Energien-Anlagen gebaut werden, sind Investitionsanreize erforderlich.

Und das funktioniert so: Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten aufgrund einer Vorgabe des Gesetzgebers für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom (der sogenannte „EEG-Strom“) zu festgeschriebenen Preisen abgekauft wird. Diese EEG-Vergütung ist so hoch, dass sie über dem Marktpreis liegt.

Finanziert wird die Förderung über die EEG-Umlage. Alle Stromanbieter in Deutschland sind dafür verantwortlich, die EEG-Umlage beim Kunden einzufordern und an die Betreiber der Stromnetze weiterzugeben. Die Stromnetzbetreiber bezahlen mit diesem Geld den Erneuerbare-Energien-Strom.

Jedes Jahr zum 15. Oktober muss die Festlegung des Betrages für das Folgejahr bekannt geben werden. Zum Vergleich listen wir unten stehend ebenfalls die Beträge auf:

Jahr

 EEG-Abgabe in ct/kWh

Kalenderjahr 2019

6,405 ct/kWh

Kalenderjahr 2018

6,792 ct/kWh

Kalenderjahr 2017

6,880 ct/kWh

Kalenderjahr 2016

6,354 ct/kWh

Kalenderjahr 2015

6,17 ct/kWh

Kalenderjahr 2014

6,24 ct/kWh

Kalenderjahr 2013

 5,277 ct/kWh

 Kalenderjahr 2012

 3,592 ct/kWh

 Kalenderjahr 2011

 3,53  ct/kWh

 Kalenderjahr 2010

 2,047 ct/kWh

 Kalenderjahr 2009

 1,18 ct/kWh

 Kalenderjahr 2008

 1,30 ct/kWh

 Kalenderjahr 2007

 0,995 ct/kWh

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