Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G)

Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, bei der mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Bekannt ist die Technik aus großen KWK-Anlagen, die Haushalte mit Fernwärme versorgen. Doch inzwischen gibt es auch kleinere KWK-Anlagen, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) für einzelne Gebäude. Durch die Regelungen des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) erhalten Betreiber einer KWK-Anlage von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom.

Die durch die Netzbetreiber zu leistende Abgabe aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-Abgabe) wird pro kWh erhoben. Die durch die gesetzlich festgeschriebenen Fördermaßnahmen entstehenden Mehrkosten werden mit der KWK-Abgabe auf den Letztverbraucher (Kunden) umgelegt. 

 Jahr

 KWK-Abgabe in ct/kWh
 (für LV Gruppe A)

 2005

 0,336

 2006 (bis 30.9.) 

 0,336

 2006 (bis 31.12.)

 0,356

 2007 

 0,289

 2008 

 0,199

 2009

 0,231

 2010

 0,130

 2011

 0,030

 2012

 0,002

 2013

 0,126

 2014

 0,178

 2015

 0,254

 2016

0,445

 2017

0,463

 2018

0,345

 2019

0,280

Umfassende Informationen zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de.

Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung: Tel. 08 00 - 8 88 88 10 (kostenfrei) 

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