Offshore-Netzumlage

Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore-Haftungsumlage werden Schadenersatzkosten, die durch einen verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz an Land oder durch langdauernde Netzunterbrechungen entstehen können, auf das Netzentgelt aufgeschlagen. Die Umlage nach § 17f EnWG soll das Risiko für Betreiber von Offshore-Windparks minimieren und den Ausbau dieser erneuerbaren Energiequelle beschleunigen. Ab 2019 werden zudem die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen über die Umlage abgebildet – und nicht mehr ausschließlich in den Netzentgelten der betroffenen Netzbetreiber an der Küste. Durch die Novellierung ändert sich die Bezeichnung ab dem 01.01.2019 in Offshore-Netzumlage.
 

Jahr

 Offshore-Netzumlage in ct/kWh

Kalenderjahr 2019

0,416 ct/kWh

Kalenderjahr 2018

0,037 ct/kWh

Kalenderjahr 2017

-0,028 ct/kWh

Kalenderjahr 2016

0,040 ct/kWh

Kalenderjahr 2015

-0,051 ct/kWh

Kalenderjahr 2014

0,250 ct/kWh

Kalenderjahr 2013

 0,250 ct/kWh

 Kalenderjahr 2012

 0,000 ct/kWh

 Kalenderjahr 2011

 0,000  ct/kWh

 Kalenderjahr 2010

 0,000 ct/kWh

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