Strom-Informationen

Grund- und Ersatzversorgung

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto) 99,00 *
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 30,79 ct*

*Im Endpreis sind 19 % Umsatzsteuer enthalten.

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 109,00 €*
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 32,29 ct*
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 27,46 ct*

*Im Endpreis sind 19 % Umsatzsteuer enthalten.

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Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto) 123,00 €*
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 33,42 ct*

*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer und alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen enthalten.

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto) 159,00 €*
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 33,42 ct*
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 31,38 ct*

*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer und alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen enthalten.

Download:

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto) 123,00 €*
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 33,42 ct*

*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer und alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen enthalten.

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2021
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto) 159,00 €*
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 33,42 ct*
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto) 31,38 ct*

*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer und alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen enthalten.

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Ersatzversorgung für Nicht-Haushaltskunden

Vereinigte Stadtwerke GmbH – Konditionen der Ersatzversorgung

Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vom 13. Juli 2005 hat u. a. den Zweck, eine sichere und effiziente Versorgung der Allgemeinheit mit Energie (Strom und Gas) zu transparenten Preisen sicherzustellen.

Wer hat Anspruch auf eine Grundversorgung?

Anspruch auf eine Grundversorgung nach dem EnWG haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt verbrauchen oder die die Energie für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen und deren Eigenverbrauch nicht 10.000 Kilowattstunden im Jahr übersteigen.

Wer hat Anspruch auf eine Ersatzversorgung?

Einen gesetzlichen Anspruch auf Ersatzversorgung haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, sofern sie in der Niederspannung (Storm) oder im Niederdruck (Gas) beliefert werden.

Was ist der Unterschied zwischen der Grund- und der Ersatzversorgung?

In der Grundversorgung wird der Energiebezug eines Letztverbrauchers eindeutig – z.B. über konkludentes Handeln – dem Grundversorger als Energielieferanten eindeutig zugeordnet. Ist die Zuordnung nicht eindeutig, erfolgt die Energielieferung über eine gesetzlich angeordnete Notversorgung. Diese wird als Ersatzversorgung bezeichnet und erfolgt ebenfalls durch den zuständigen Grundversorger.

Wann gilt die Ersatzversorgung?

Gemäß § 38 EnWG i.V.m. § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Strom aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung – StromGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung   beziehungsweise i.V.m § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung versorgt die Vereinigte Stadtwerke GmbH im Netzgebiet, in denen die Vereinigte Stadtwerke GmbH gem. § 36 Abs. 2 EnWG Grundversorger ist, Letztverbraucher in der Niederspannung und im Niederdruck im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung, wenn:

  • vom Anschlussnutzer Strom oder Gas bezogen wird, ohne dass dieser Bezug einen Energieliefervertrag zugeordnet werden kann, oder
  • der eigentliche Energielieferant des Anschlussnutzers keine Energie entsprechend seiner vertraglichen Pflichten ins Netz einspeist, bspw. infolge einer Insolvenz des Energielieferanten, oder
  • die Netznutzungs- und / oder Bilanzkreisverträge mit Lieferanten gekündigt werden.

Was passiert mit Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung?

Erfolgt die Entnahme von Energie durch Nicht-Haushaltskunden aus höheren Spannungs- oder Druckebenen, besteht für den Grundversorger und Netzbetreiber keine Pflicht zur Notversorgung. Als Grundversorger im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH sowie in den drei Gemeinden Grambek, Walksfelde und Ziehten beliefert die Vereinigte Stadtwerke GmbH jedoch zusätzlich Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung in höheren Spannungs- und Druckebenen im Rahmen der sogenannten Ersatzbelieferung nach Eintreten einer der voran genannten Bedingungen, um damit eine ununterbrochene Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Wie lange erfolgt eine Belieferung über die Ersatzversorgung?

Grundsätzlich dauern Ersatzversorgung sowie Ersatzbelieferung bis zu drei Monate. Um sicherzustellen, dass Sie danach auch weiterhin mit Energie (Strom oder Gas) beliefert werden, müssen Sie in dieser Zeit einen Sondervertrag zur Energiebelieferung abschließen.

Wie sind die Konditionen für die Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung im Strom für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)?

Für die Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) in der Nieder- und Mittelspannung gelten die Lieferbedingungen und Preise vom vs.profistrom.basis.

Die Belieferung erfolgt auf der Grundlage eines Stromliefervertrages mit der Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ersatzbelieferung). Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Sondervertragskunden.

Stromzusammensetzung

Kennzeichnung der Stromlieferung 2020

Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG 2017)

Steuern, Umlagen und Abgaben

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist unter anderem der bundesweite Belastungsausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Elektrizitätsunternehmen, die Strom an sogenannte Letztverbraucher liefern, geregelt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert erhebliche Anstrengungen, auch in finanzieller Hinsicht. Die Bundesregierung hat im September 2010 angekündigt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Damit Erneuerbare-Energien-Anlagen gebaut werden, sind Investitionsanreize erforderlich.

Und das funktioniert so: Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten aufgrund einer Vorgabe des Gesetzgebers für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom (der sogenannte „EEG-Strom“) zu festgeschriebenen Preisen abgekauft wird. Diese EEG-Vergütung ist so hoch, dass sie über dem Marktpreis liegt.

Finanziert wird die Förderung über die EEG-Umlage. Alle Stromanbieter in Deutschland sind dafür verantwortlich, die EEG-Umlage beim Kunden einzufordern und an die Betreiber der Stromnetze weiterzugeben. Die Stromnetzbetreiber bezahlen mit diesem Geld den Erneuerbare-Energien-Strom.

Jedes Jahr zum 15. Oktober muss die Festlegung des Betrages für das Folgejahr bekannt geben werden. Zum Vergleich listen wir unten stehend ebenfalls die Beträge auf:

Jahr  EEG-Abgabe in ct/kWh
 2022  3,723 ct/kWh
 2021  6,500 ct/kWh
 2020  6,756 ct/kWh
 2019  6,405 ct/kWh
 2018  6,792 ct/kWh
 2017  6,880 ct/kWh
 2016  6,354 ct/kWh
 2015  6,170 ct/kWh
 2014  6,240 ct/kWh
 2013  5,277 ct/kWh
 2012  3,592 ct/kWh
 2011  3,530  ct/kWh
 2010  2,047 ct/kWh
 2009  1,180 ct/kWh
 2008  1,300 ct/kWh
 2007  0,995 ct/kWh

Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, bei der mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Bekannt ist die Technik aus großen KWK-Anlagen, die Haushalte mit Fernwärme versorgen. Doch inzwischen gibt es auch kleinere KWK-Anlagen, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) für einzelne Gebäude. Durch die Regelungen des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) erhalten Betreiber einer KWK-Anlage von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom.

Die durch die Netzbetreiber zu leistende Abgabe aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-Abgabe) wird pro kWh erhoben. Die durch die gesetzlich festgeschriebenen Fördermaßnahmen entstehenden Mehrkosten werden mit der KWK-Abgabe auf den Letztverbraucher (Kunden) umgelegt.

 Jahr  KWK-Abgabe in ct/kWh
(für LV Gruppe A)
 2022  0,378
 2021  0,254
 2020  0,226
 2019  0,280
 2018  0,345
 2017  0,438
 2016  0,445
 2015  0,254
 2014  0,178
 2013  0,126
 2012  0,002
 2011  0,030
 2010  0,130
 2009  0,231
 2008  0,199
 2007  0,289
2006 (bis 31.12.)  0,356
2006 (bis 30.9.)  0,336
 2005  0,336


Umfassende Informationen zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de.

Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung: Tel. 0800 888 88 10 (kostenfrei)

Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore-Haftungsumlage werden Schadenersatzkosten, die durch einen verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz an Land oder durch langdauernde Netzunterbrechungen entstehen können, auf das Netzentgelt aufgeschlagen. Die Umlage nach § 17f EnWG soll das Risiko für Betreiber von Offshore-Windparks minimieren und den Ausbau dieser erneuerbaren Energiequelle beschleunigen. Ab 2019 werden zudem die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen über die Umlage abgebildet – und nicht mehr ausschließlich in den Netzentgelten der betroffenen Netzbetreiber an der Küste. Durch die Novellierung ändert sich die Bezeichnung ab dem 01.01.2019 in Offshore-Netzumlage.

Jahr  Offshore-Netzumlage in ct/kWh
 2022 0,419 ct/kWh
 2021 0,395 ct/kWh
 2020 0,416 ct/kWh
 2019 0,416 ct/kWh
 2018 0,037 ct/kWh
 2017 -0,028 ct/kWh
 2016 0,040 ct/kWh
 2015 -0,051 ct/kWh
 2014 0,250 ct/kWh
 2013  0,250 ct/kWh
 2012  0,000 ct/kWh
 2011  0,000  ct/kWh
 2010  0,000 ct/kWh

Am 1. April 1999 ist das Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform in Kraft getreten. Damit wurden die Steuern auf Benzin, Heizöl und Erdgas erhöht sowie eine Stromsteuer eingeführt, um zusätzliche Anreize für die Ausschöpfung von Energiesparpotentialen zu schaffen. Außerdem werden aufgrund dieser Einnahmen die Beiträge zur Rentenversicherung gesenkt.

Die Tabelle zeigt die aktuell gültigen Steuersätze für den Stromverbrauch für Endverbraucher. Da die Stromsteuer eine Verbrauchssteuer im Sinne der Abgabenordnung darstellt, ist sie umsatzsteuerpflichtig.

Der Gesetzgeber hat zum 01.01.2011 die bisherige Regelung eines ermäßigten Steuersatzes für Unternehmen des produzierenden Gewerbes aufgehoben und das Erlaubnisscheinverfahren gestrichen. Alle Erlaubnisscheine in diesem Sinne haben somit zum 31.12.2010 ihre Gültigkeit verloren, verbleiben aber zunächst beim jeweiligen Stromlieferanten, um im Falle einer Außenprüfung durch die Zollämter vorgelegt werden zu können. Das bedeutet, dass ein ehemals begünstigtes Unternehmen zunächst zum vollen Steuersatz (2,05 ct/kWh) den Strom bezieht und erst nachträglich eine Entlastung auf Antrag beim zuständigen Hauptzollamt in Höhe des neu festgelegten und deutlich reduzierten Ermäßigungssatzes erhält. Der bis 31.12.2010 gültige Ermäßigungssatz in Höhe von 0,820 ct/kWh wurde auf 0,513 ct/kWh gesenkt.

Arbeitspreis
Ct/kWh

 1. April
1999

1. Januar
2000

1. Januar
2001

1. Januar
2002

1. Januar
2003

1. Januar
2011

Regel-
steuersatz
 2,0 Pf/kWh  2,5 Pf/kWh  3,0 Pf/kWh  1,79 ct/kWh  2,05 ct/kWh  2,05 ct/kWh
Nachtspeicher-
heizung*
 1,0 Pf/kWh  1,25 Pf/kWh  1,5 Pf/kWh  0,90 ct/kWh  1,23 ct/kWh  2,05 ct/kWh
Unterne