Strom-Informationen

Grund- und Ersatzversorgung

Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2019
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 99,00 €
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 28,52 ct
*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer enthalten.
Der Allgemeine Preis vor Umsatzsteuer beträgt
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 83,193 €
Arbeitspreis pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 23,967 ct
Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2019
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 109,00 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 29,94 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 25,11 ct
*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer enthalten.
Der Allgemeine Preis vor Umsatzsteuer beträgt
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 91,597 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,160 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 21,100 ct
Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2019
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 119,00 €
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 30,77 ct
*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer enthalten.
Der Allgemeine Preis vor Umsatzsteuer beträgt
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 100,000 €
Arbeitspreis pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,860 ct
Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Gültig ab 01.01.2019
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 150,00 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 30,77 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 28,74 ct
*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer enthalten.
Der Allgemeine Preis vor Umsatzsteuer beträgt
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 126,050 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,860 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 24,150 ct

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Ersatzversorgung für Nicht-Haushaltskunden

Vereinigte Stadtwerke GmbH – Konditionen der Ersatzversorgung

Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vom 13. Juli 2005 hat u. a. den Zweck, eine sichere und effiziente Versorgung der Allgemeinheit mit Energie (Strom und Gas) zu transparenten Preisen sicherzustellen.

Wer hat Anspruch auf eine Grundversorgung?

Anspruch auf eine Grundversorgung nach dem EnWG haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt verbrauchen oder die die Energie für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen und deren Eigenverbrauch nicht 10.000 Kilowattstunden im Jahr übersteigen.

Wer hat Anspruch auf eine Ersatzversorgung?

Einen gesetzlichen Anspruch auf Ersatzversorgung haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, sofern sie in der Niederspannung (Storm) oder im Niederdruck (Gas) beliefert werden.

Was ist der Unterschied zwischen der Grund- und der Ersatzversorgung?

In der Grundversorgung wird der Energiebezug eines Letztverbrauchers eindeutig – z.B. über konkludentes Handeln – dem Grundversorger als Energielieferanten eindeutig zugeordnet. Ist die Zuordnung nicht eindeutig, erfolgt die Energielieferung über eine gesetzlich angeordnete Notversorgung. Diese wird als Ersatzversorgung bezeichnet und erfolgt ebenfalls durch den zuständigen Grundversorger.

Wann gilt die Ersatzversorgung?

Gemäß § 38 EnWG i.V.m. § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Strom aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung – StromGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung   beziehungsweise i.V.m § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung versorgt die Vereinigte Stadtwerke GmbH im Netzgebiet, in denen die Vereinigte Stadtwerke GmbH gem. § 36 Abs. 2 EnWG Grundversorger ist, Letztverbraucher in der Niederspannung und im Niederdruck im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung, wenn:

  • vom Anschlussnutzer Strom oder Gas bezogen wird, ohne dass dieser Bezug einen Energieliefervertrag zugeordnet werden kann, oder
  • der eigentliche Energielieferant des Anschlussnutzers keine Energie entsprechend seiner vertraglichen Pflichten ins Netz einspeist, bspw. infolge einer Insolvenz des Energielieferanten, oder
  • die Netznutzungs- und / oder Bilanzkreisverträge mit Lieferanten gekündigt werden.

Was passiert mit Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung?

Erfolgt die Entnahme von Energie durch Nicht-Haushaltskunden aus höheren Spannungs- oder Druckebenen, besteht für den Grundversorger und Netzbetreiber keine Pflicht zur Notversorgung. Als Grundversorger im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH beliefert die Vereinigte Stadtwerke GmbH jedoch zusätzlich Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung in höheren Spannungs- und Druckebenen im Rahmen der sogenannten Ersatzbelieferung nach Eintreten einer der voran genannten Bedingungen, um damit eine ununterbrochene Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Wie lange erfolgt eine Belieferung über die Ersatzversorgung?

Grundsätzlich dauern Ersatzversorgung sowie Ersatzbelieferung bis zu drei Monate. Um sicherzustellen, dass Sie danach auch weiterhin mit Energie (Strom oder Gas) beliefert werden, müssen Sie in dieser Zeit einen Sondervertrag zur Energiebelieferung abschließen.

Wie sind die Konditionen für die Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung im Strom für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)?

Für die Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) in der Nieder- und Mittelspannung gelten die folgenden Lieferbedingungen und Preise vom vs.profistrom.basis (Stand: 01.10.2019):

Arbeitspreis:  6,95 ct/kWh
Grundpreis: 120 €/Monat

Der genannte Arbeitspreis ist ein reiner Energiepreis und versteht sich zzgl. der jeweils zum Zeitpunkt der Belieferung gültigen Netznutzungsentgelte, ggf. Blindstrom, Konzessionsabgabe, Mehrbelastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), die Umlage nach § 17 f Abs. 5 EnWG (Offshore-Haftungsumlage), die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV, die Sonderkundenumlage nach § 19 (2) StromNEV sowie die Strom- und die Umsatzsteuer. Die Kostenbestandteile werden in der jeweils geltenden Höhe zusätzlich berechnet.

Die Belieferung erfolgt auf der Grundlage eines Stromliefervertrages mit der Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ersatzbelieferung). Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Sondervertragskunden.

Stromzusammensetzung

Kennzeichnung der Stromlieferung 2018

Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG 2011) Stand: 24.10.2019

Steuern, Umlagen und Abgaben

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist unter anderem der bundesweite Belastungsausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Elektrizitätsunternehmen, die Strom an sogenannte Letztverbraucher liefern, geregelt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert erhebliche Anstrengungen, auch in finanzieller Hinsicht. Die Bundesregierung hat im September 2010 angekündigt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Damit Erneuerbare-Energien-Anlagen gebaut werden, sind Investitionsanreize erforderlich.

Und das funktioniert so: Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten aufgrund einer Vorgabe des Gesetzgebers für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom (der sogenannte „EEG-Strom“) zu festgeschriebenen Preisen abgekauft wird. Diese EEG-Vergütung ist so hoch, dass sie über dem Marktpreis liegt.

Finanziert wird die Förderung über die EEG-Umlage. Alle Stromanbieter in Deutschland sind dafür verantwortlich, die EEG-Umlage beim Kunden einzufordern und an die Betreiber der Stromnetze weiterzugeben. Die Stromnetzbetreiber bezahlen mit diesem Geld den Erneuerbare-Energien-Strom.

Jedes Jahr zum 15. Oktober muss die Festlegung des Betrages für das Folgejahr bekannt geben werden. Zum Vergleich listen wir unten stehend ebenfalls die Beträge auf:

Jahr  EEG-Abgabe in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 6,405 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 6,792 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 6,880 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 6,354 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 6,17 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 6,24 ct/kWh
Kalenderjahr 2013  5,277 ct/kWh
 Kalenderjahr 2012  3,592 ct/kWh
 Kalenderjahr 2011  3,53  ct/kWh
 Kalenderjahr 2010  2,047 ct/kWh
 Kalenderjahr 2009  1,18 ct/kWh
 Kalenderjahr 2008  1,30 ct/kWh
 Kalenderjahr 2007  0,995 ct/kWh

Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, bei der mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Bekannt ist die Technik aus großen KWK-Anlagen, die Haushalte mit Fernwärme versorgen. Doch inzwischen gibt es auch kleinere KWK-Anlagen, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) für einzelne Gebäude. Durch die Regelungen des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) erhalten Betreiber einer KWK-Anlage von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom.

Die durch die Netzbetreiber zu leistende Abgabe aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-Abgabe) wird pro kWh erhoben. Die durch die gesetzlich festgeschriebenen Fördermaßnahmen entstehenden Mehrkosten werden mit der KWK-Abgabe auf den Letztverbraucher (Kunden) umgelegt.

 Jahr  KWK-Abgabe in ct/kWh
(für LV Gruppe A)
 2005  0,336
 2006 (bis 30.9.)  0,336
 2006 (bis 31.12.)  0,356
 2007  0,289
 2008  0,199
 2009  0,231
 2010  0,130
 2011  0,030
 2012  0,002
 2013  0,126
 2014  0,178
 2015  0,254
 2016 0,445
 2017 0,438
 2018 0,345
 2019 0,280


Umfassende Informationen zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de.

Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung: Tel. 0800 888 88 10 (kostenfrei)

Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore-Haftungsumlage werden Schadenersatzkosten, die durch einen verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz an Land oder durch langdauernde Netzunterbrechungen entstehen können, auf das Netzentgelt aufgeschlagen. Die Umlage nach § 17f EnWG soll das Risiko für Betreiber von Offshore-Windparks minimieren und den Ausbau dieser erneuerbaren Energiequelle beschleunigen. Ab 2019 werden zudem die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen über die Umlage abgebildet – und nicht mehr ausschließlich in den Netzentgelten der betroffenen Netzbetreiber an der Küste. Durch die Novellierung ändert sich die Bezeichnung ab dem 01.01.2019 in Offshore-Netzumlage.

Jahr  Offshore-Netzumlage in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 0,416 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 0,037 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 -0,028 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 0,040 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 -0,051 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 0,250 ct/kWh
Kalenderjahr 2013  0,250 ct/kWh
 Kalenderjahr 2012  0,000 ct/kWh
 Kalenderjahr 2011  0,000  ct/kWh
 Kalenderjahr 2010  0,000 ct/kWh

Am 1. April 1999 ist das Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform in Kraft getreten. Damit wurden die Steuern auf Benzin, Heizöl und Erdgas erhöht sowie eine Stromsteuer eingeführt, um zusätzliche Anreize für die Ausschöpfung von Energiesparpotentialen zu schaffen. Außerdem werden aufgrund dieser Einnahmen die Beiträge zur Rentenversicherung gesenkt.

Die Tabelle zeigt die aktuell gültigen Steuersätze für den Stromverbrauch für Endverbraucher. Da die Stromsteuer eine Verbrauchssteuer im Sinne der Abgabenordnung darstellt, ist sie umsatzsteuerpflichtig.

Der Gesetzgeber hat zum 01.01.2011 die bisherige Regelung eines ermäßigten Steuersatzes für Unternehmen des produzierenden Gewerbes aufgehoben und das Erlaubnisscheinverfahren gestrichen. Alle Erlaubnisscheine in diesem Sinne haben somit zum 31.12.2010 ihre Gültigkeit verloren, verbleiben aber zunächst beim jeweiligen Stromlieferanten, um im Falle einer Außenprüfung durch die Zollämter vorgelegt werden zu können. Das bedeutet, dass ein ehemals begünstigtes Unternehmen zunächst zum vollen Steuersatz (2,05 ct/kWh) den Strom bezieht und erst nachträglich eine Entlastung auf Antrag beim zuständigen Hauptzollamt in Höhe des neu festgelegten und deutlich reduzierten Ermäßigungssatzes erhält. Der bis 31.12.2010 gültige Ermäßigungssatz in Höhe von 0,820 ct/kWh wurde auf 0,513 ct/kWh gesenkt.

Arbeitspreis
Ct/kWh

 1. April
1999

1. Januar
2000

1. Januar
2001

1. Januar
2002

1. Januar
2003

1. Januar
2011

Regel-
steuersatz
 2,0 Pf/kWh  2,5 Pf/kWh  3,0 Pf/kWh  1,79 ct/kWh  2,05 ct/kWh  2,05 ct/kWh
Nachtspeicher-
heizung*
 1,0 Pf/kWh  1,25 Pf/kWh  1,5 Pf/kWh  0,90 ct/kWh  1,23 ct/kWh  2,05 ct/kWh
Unternehmen des  produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft**  bis 50.000kWh 2,0 Pf/kWh
über 50.000kWh 0,4 Pf/kWh
  bis 40.000kWh 2,5 Pf/kWh
über 40.000kWh 0,5 Pf/kWh
 bis 33.000kWh 3,0 Pf/kWh
über 33.000kWh 0,6 Pf/kWh
 bis 28.600kWh 1,79ct/kWh
über 28.600kWh 0,36ct/kWh
 bis 25.000kWh 2,05ct/kWh,
über 25.000kWh 1,23ct/kWh
 2,05 ct/kWh
(ggf.nach-trägliche Entlastung auf Antrag)


Vom 01. Januar 2003 bis 31. Dezember 2010 war die Stromsteuer unverändert.

*vor dem 01.04.1999 installiert
Seit dem 01.01.2007 gilt für Nachtspeicherheizungen der Regelsteuersatz.
**Sockelbetrag gilt je Kalenderjahr und Unternehmen.

Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung:
Tel. 0800 888 88 10 (kostenfrei)

Bei Fragen zum Steuersatz für Unternehmen des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft wenden Sie sich gerne an unser Vertriebsteam.

Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten (AbLaV § 18 AbLaV) ist eine von der Bundesregierung verabschiedete Verordnung, die der Aufrechterhaltung der Netzstabilität und der Versorgungssicherheit dient.

Die AbLaV-Umlage wird seit 2014 von allen Stromkunden erhoben (siehe Tabelle).

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.netztransparenz.de/EnWG/Umlage-18-AbLaV/Umlage-18-AbLaV-2017

Jahr  AbLaV-Umlage in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 0,005 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 0,011 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 0,006 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 0,000 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 0,006 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 0,009 ct/kWh
Kalenderjahr 2013  0,000 ct/kWh
 Kalenderjahr 2012  0,000 ct/kWh
 Kalenderjahr 2011  0,000  ct/kWh
 Kalenderjahr 2010  0,000 ct/kWh

Am 01.01.2012 wurde zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland die Sonderkundenumlage nach §19 (2) StromNEV eingeführt.

Aufgrund einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) kam es auch zu einer Änderung des § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Hier wird unter anderem vorgesehen, dass energieintensive Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als 10.000.000 kWh und einer Vollbenutzungsstundenanzahl von 7.000 (ein Jahr hat 8.760 Stunden) von den Netzentgelten befreit werden. Diese Entlastung der Größtkunden wirkt sich nun auf alle anderen Verbraucher aus, die diese Kosten zu einem gewissen Anteil tragen müssen.

Die Höhe der Abgabe ändert sich jährlich und die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von 19% kommt noch hinzu.

Jahr  §19 (2)-Umlage in ct/kWh
(für LV Gruppe A)
 2012  0,151
 2013  0,329
 2014  0,092
 2015  0,237
 2016  0,378
 2017  0,388
 2018  0,370
 2019  0,305


Letztverbrauchergruppe (LV) A:
Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 100.000 kWh je Abnahmestelle.

Letztverbrauchergruppe (LV) B:
Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 100.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 100.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale § 19 StromNEV-Umlage von 0,05 ct/kWh.

Letztverbrauchergruppe (LV) C:
Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für über 100.000 kWh hinausgehende Strombezüge maximal 0,025 ct/kWh.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Unterjährige Abrechnung

In der Regel rechnet die Vereinigte Stadtwerke GmbH die verbrauchte Energie gegenüber ihren Kunden jährlich ab, da die meisten Zähler im Jahresturnus abgelesen werden. Mit der jeweiligen Jahresverbrauchsabrechnung für den Energieverbrauch werden auf Basis des festgestellten Verbrauchs die monatlichen Teilbeträge/Abschläge rechnerisch ermittelt.

Eine unterjährige Abrechnung, z.B. monatlich auf Basis monatlich gemessener bzw. abgelesener Zählerstände, ist ebenso möglich. Jedoch berechnet die Vereinigte Stadtwerke GmbH den damit verbundenen Mehraufwand, wie andere Energieversorger auch, über einen Preis für zusätzliche Abrechnungen verursachungsgerecht weiter. Dagegen bleibt die von den meisten Kunden gewünschte jährliche Abrechnung natürlich weiterhin kostenfrei.

Der Preis für die unterjährige Abrechnung setzt sich aus einem Dienstleistungsentgelt des örtlichen Netz- und Messstellenbetreibers zur unterjährigen Ablesung sowie einem Dienstleistungsentgelt für die Abrechnung zusammen.

Am Beispiel unserer Kunden im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH ergeben sich somit folgende Kosten für Sie:

Monatliche Abrechnung für Strom pro Rechnung insgesamt 12,50 Euro (netto), davon 9,50 Euro zusätzliche Kosten des Netzbetreibers und 3,00 Euro zusätzliche Kosten Vereinigte Stadtwerke GmbH (Energielieferant)

Monatliche Abrechnung für Gas pro Rechnung insgesamt 18,00 Euro (netto), davon 15,00 Euro zusätzliche Kosten des Netzbetreibers und 3,00 Euro zusätzliche Kosten Vereinigte Stadtwerke GmbH (Energielieferant)

Inklusive Umsatzsteuer ergibt dies einen Rechnungspreis bei Stromrechnungen von 14,88 Euro (brutto) pro Rechnung bzw. 163,68 Euro (brutto) jährlich. Bei Gasrechnungen ergibt dies eine Rechnungsgebühr von 21,42 Euro (brutto) pro Rechnung bzw. 235,62 Euro (brutto) jährlich.

Wenn Sie diese weitestgehend behördlich regulierten Mehrkosten vermeiden möchten, empfehlen wir Ihnen, die bewährte jährliche Abrechnung mit monatlichen Teilbeträgen/Abschlägen beizubehalten.

Informationen nach EDL-G

Das im November 2010 in Kraft getretene Energieleistungsgesetz legt vor allem die Veröffentlichungspflichten der Energielieferanten fest.

Nach § 4 Abs.1 EDL-G, möchten wir Sie darüber informieren, dass im Zusammenhang mit einer effizienteren Energienutzung durch Endkunden bei der Bundesstelle für Energieeffizienz eine Liste geführt wird, in der Energiedienstleister, Anbieter von Energieaudits und Anbieter von Energieeffizienzmaßnahmen aufgeführt sind. Weiterführende Informationen zu der sogenannten Anbieterliste und den Anbietern selbst erhalten Sie unter www.bfee-online.de.

§ 4 Abs.2 EDL-G
Bei der Deutschen Energieagentur können Sie sich über das Thema Energieeffizienz umfassend informieren. Mehr dazu unter www.energieeffizienz-online.info.

Schlichtungsstelle

Schlichtungsstelle Energie

Fragen oder Beschwerden im Zusammenhang mit Ihrer Energielieferung

Sie haben sich über etwas geärgert? Bitte zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an. Wir nehmen Ihre Wünsche und Kritik ernst, denn wir möchten unseren Service ständig verbessern.

Sie haben mehrere Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten. Wenn Sie uns auf elektronischem Weg erreichen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an beschwerde@vereinigte-stadtwerke.de. Alternativ können Sie uns telefonisch erreichen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 888 88 10.

Wenn Sie uns lieber einen Brief senden möchten, richten Sie diesen bitte an:

Vereinigte Stadtwerke GmbH
Kundenservice
Schweriner Straße 90
23909 Ratzeburg

Wir kümmern uns umgehend um Ihre Anfrage!

Schlichtungsstelle Energie e.V.

•    Zur Beilegung von Streitigkeiten

Wenn nach der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Vereinigte Stadtwerke GmbH und nach schriftlicher oder elektronischer Antwort innerhalb von vier Wochen keine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, haben Sie die Möglichkeit ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie zu beantragen. Die vorherige Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Vereinigte Stadtwerke GmbH ist Voraussetzung zur Eröffnung eines Verfahrens.

Kontaktdaten der Schlichtungsstelle:
Schlichtungsstelle Energie e.V.
Friedrichstraße 133
10117 Berlin
Tel.: 030 275 72 40-0
Fax: 030 275 72 40-69
Internet: www.schlichtungsstelle-energie.de
E-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de

Verbraucherservice der Bundesnetzagentur

•    Informationen zum geltenden Recht und Streitbeilegungsverfahren

Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für den Bereich Elektrizität und Gas stellt Ihnen Informationen über das geltende Recht, Ihre Rechte als Haushaltskunde und über Streitbeilegungsverfahren für die Bereiche Elektrizität und Gas zur Verfügung.

Kontaktdaten der Bundesnetzagentur:
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
Verbraucherservice
Postfach 80 01
53105 Bonn
Telefon: 030 224 80-500 oder 01805 10 10 00 – Bundesweites Infotelefon
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Telefax: 030 224 80-323
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