Stromnetz

Nach § 36 Abs. 2 S. 2 EnWG haben Betreiber von Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung alle drei Jahre jeweils zum 1. Juli, erstmals zum 1. Juli 2006, den Grundversorger für die nächsten drei Kalenderjahre festzustellen sowie dies bis zum 30. September des Jahres im Internet zu veröffentlichen und der nach Landesrecht zuständigen Behörde schriftlich mitzuteilen.

Als Grundversorger gilt jeweils das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert.

Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend erfolgt in den Gemeindegebieten Bad Oldesloe, Ratzeburg und Mölln die Belieferung von Haushaltskunden mit Strom im Sinne des § 36 EnWG zum 1. Juli 2018 mehrheitlich durch die Vereinigte Stadtwerke GmbH, so dass diese für die nächsten drei Kalenderjahre als Grundversorger festgestellt wird:

Kontakt Grundversorger
Vereinigte Stadtwerke GmbH
Schweriner Straße 90
23909 Ratzeburg
Tel. 0 45 41 –  80 70 1

Die Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH gewährt allen Stromlieferanten den diskriminierungsfreien Zugang zu ihrem Stromnetz gemäß den geltenden gesetzlichen Regelungen (EnWG) und Rechtsverordnungen (StromNZV, StromNEV).

Mehr Information dazu bekommen Sie hier:
http://www.gesetze-im-internet.de/

Der Lieferantenrahmenvertrag wird auf Anfrage zugesendet.

Kontakt:

Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular!

Die Kalkulation unserer Netznutzungsentgelte basiert auf dem Verfahren der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) vom 25. Juli 2005.


Netzentgeltmodernisierungsgesetz


Individuelle Netzentgelte gem. § 19 StromNEV


Hochlastzeitfenster


Abrechnung Mehr-/Mindermengen

Mehr- und Mindermengen ergeben sich aus der Differenz zwischen der vom Händler gemäß Fahrplan eingespeisten Energie und der vom Kunden tatsächlich verbrauchter Energie.

Unterschreitet die Summe der in einem Zeitraum ermittelten elektrischen Arbeit die Summe der Arbeit, die den bilanzierten Lastprofilen zugrunde gelegt wurde (ungewollte Mehrmenge), so vergütet der Netzbetreiber dem Lieferanten diese Differenzmenge.

Überschreitet die Summe der in einem Zeitraum ermittelten elektrischen Arbeit die Summe der Arbeit, die den bilanzierten Lastprofilen zugrunde gelegt wurde (ungewollte Mindermenge), stellt der Netzbetreiber die Differenzmenge dem Lieferanten in Rechnung.

Gemäß § 13 Abs. 3 der Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV) sind durch die Netzbetreiber einheitliche Preise für Mehr- und Mindermengen auf der Grundlage monatlicher Marktpreise zu berechnen und im Internet zu veröffentlichen.
Laut Abschnitt 4 des Praxisleitfadens „Ermittlung und Abrechnung von Jahresmehr- und –mindermengen“ (VDN, vom 28.09.2007) wird den Netzbetreibern die Möglichkeit gegeben, die vom BDEW veröffentlichten Preise zu übernehmen.

Die Preise werden gemäß Abschnitt 4.2 des Praxisleitfadens vom VDN auf Basis von EEX-Börsenstundenpreisen (Quelle: www.eex.com/de, Rubrik Marktinformation) und normierter Lastprofile berechnet. Ab dem Abrechnungsbeginn 01.01.2011 werden die vom BDEW ermittelten Preise durch die Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH übernommen.

Die aktuellen Preise finden Sie auf den Internetseiten des BDEW unter:  https://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_Mehr-Mindermengen-Abrechnung

Die Preise gelten zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer von z.Zt. 19%.

Gem. § 12 StromNZV haben Verteilnetzbetreiber für die Abwicklung der Stromlieferung an Letzt-verbraucher mit einer jährlichen Entnahme von bis zu 100.000 kWh vereinfachte Verfahren (standardisierte Lastprofile) anzuwenden. Bei der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH kommt das synthetische Standardlastprofilverfahren mit folgenden repräsentativen, auf 1.000 kWh/a normierten BDEW-/VDEW-Lastprofilen zur Anwendung:

Haushaltskunden: H0 (dynamisiert)
Gewerbekunden: G0 bis G6
Landwirtschaft: L0 bis L2
Details können den Veröffentlichungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) entnommen werden.
Bei Bandlastkunden werden die auf 1.000 kWh/a normierten Bandlastprofile G7 (Ausspeisung) und EE0 (Einspeisung KWK, Biomasse, Deponie- und Klärgas) verwendet.
Bei Kunden mit unterbrechbaren Verbrauchseinrichtungen finden die temperaturabhängigen Standardlastprofile HZ0 (Nachtspeicherheizung ohne Tagnachladung), HZ2 (Nachtspeicherheizung mit Tagnachladung) und WP1 (Wärmepumpe) Anwendung, deren Profilscharen im Folgenden zum Download zur Verfügung stehen:

Die Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH legt keine über die technischen Anwendungsregeln des VDE (TAR) hinausgehenden technischen Mindestanforderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 EnWG fest. Bei den TAR des VDE handelt es sich derzeit vor allem um die VDE-AR-N 4100, VDE-AR-N 4105 und VDE-AR-N 4110. Die TAR liegen in den Geschäftsräumen der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH zur Einsichtnahme aus.

Veröffentlichungspflichten

Stromnetzbetreiber sind verpflichtet folgende Informationen ihres Netzes auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen:

Veröffentlichungen gem. § 27 Abs. 2 StromNEV


Veröffentlichungen gem. § 17 Abs. 2 StromNZV


Veröffentlichungen gem. § 10 Abs. 2 StromNEV


Veröffentlichungen gem. § 77 EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (bis EEG 2014) sah umfangreiche Pflichten der Netzbetreiber und Stromlieferanten zur Information der Öffentlichkeit über Daten des EEG vor. Insbesondere war neben den abgenommenen und nach EEG vergüteten Energiemengen ein Bericht über die Ermittlung der EEG-Daten des Vorjahres bis zum 30. September des Folgejahres auf den Internetseiten zu veröffentlichen. Diese Veröffentlichungen mussten eine sachkundige dritte Person in die Lage versetzen, ohne weitere Informationen die Zahlungen und die kaufmännisch abgenommenen Energiemengen vollständig nachvollziehen zu können.

Mit dem EEG 2017 ist die entsprechende Regelung in § 77 EEG so geändert worden, dass nunmehr nur noch entsprechende Informationspflichten der Übertragungsnetzbetreiber bestehen. Bitte besuchen Sie die Internetseiten unseres Übertragungsnetzbetreibers, der TenneT TSO GmbH, um die Daten einzusehen.

Hier finden Sie eine Liste mit allen geplanten und durchgeführten Maßnahmen im Rahmen eines Einspeisemamagements gemäß EEG (vergütungspflichtig) oder EnWG (nicht vergütungspflichtig).

Es wurden bisher keine Maßnahmen geplant oder durchgeführt

Netzanschlussvertrag

Grundlage für die Bereitstellung eines Netzanschlusses durch die Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH ist ein Netzanschlussvertrag, der zwischen dem Anschlussnehmer und der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH abgeschlossen wird. Dieser Vertrag wird bereits von uns ausgefüllt und jedem Neukunden mit seinem Angebot über die Erstellung des Netzanschlusses übersandt.

Anschlusskosten

Angaben zu den Kosten für die Erstellung von Stromnetzanschlüssen sind in den jeweils gültigen Ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie der Anlage zu den Ergänzenden Bedingungen zur NAV enthalten.

Beliefert der Lieferant Tarifkunden im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung im Rahmen eines Schwachlasttarifs oder der dem Schwachlasttarif entsprechenden Zone eines zeitvariablen Tarifs (Schwachlaststrom), wird der Netzbetreiber mit dem Netzentgelt für Entnahmen im Rahmen eines Schwachlasttarifs bzw. zeitvariablen Tarifs nur den nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Konzessionsabgabenverordnung (KAV) maximal zulässigen Höchstbetrag an Konzessionsabgabe vom Lieferanten fordern.

Der Netzbetreiber ist berechtigt, vom Lieferanten vorab einen entsprechenden Nachweis über die Kunden, die mit einem Schwachlasttarif abgerechnet werden, zu erhalten. Weiterhin ist das Vorhandensein eines Schwachlasttarifs Voraussetzung, der in der Preisspreitzung größer ist als die Differenz zwischen der hohen gemeindegrößenabhängigen Konzessionsabgabe (KAV § 2 Satz 2 Nr. 1b) und der Konzessionsabgabe für Lieferungen in der Schwachlastzeit (KAV § 2 Satz 2 Nr. 1a). Dieser Nachweis ist vom Lieferanten vor Belieferung in geeigneter Form (z. B. Eigenbestätigung) zu erbringen.

Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlastverbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge sowie eine rückwirkende Verrechnung sind ausgeschlossen.

Die Schwachlastzeit beträgt 11 Stunden in der Zeit von 20.00 bis 7.00 Uhr. Sie wird vom Netzbetreiber festgelegt und kann von ihm mit angemessener Vorankündigung geändert werden.

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