Effiziente Heizungstechnik spart neben CO2-Emissionen auch erhebliche Energiekosten ein. Die Vereinigten Stadtwerke haben eine hocheffiziente Brennstoffzelle im Heizungskeller eines Mehrfamilienhauses mit vier Wohnungen in Mölln eingeweiht. Das Gerät wurde in die bestehende Technik integriert und liefert über die Brennstoffzelle bis zu 4.000 Kilowattstunden (kWh) Strom und etwa 5.000 kWh Wärme pro Jahr. Damit deckt sie rund 50 Prozent des Strombedarfs des Vier-Familien-Hauses und bis zu 25 Prozent des Wärmebedarfs. Die Vereinigten Stadtwerke betreiben die Brennstoffzelle im Rahmen eines zehn-jährigen Contracting-Vertrages, der auch die Wartung beinhaltet.

In den vergangenen Jahren sind bei Feldtests mit Brennstoffzellen im Privatkundensegment gute Erfahrungen mit der Brennstoffzellen Technik gemacht worden. Die Vereinigten Stadtwerke übernehmen durch die Nutzung effizienter Gastechnologien Verantwortung für den Klimaschutz. Manfred Priebsch, Prokurist Vereinigte Stadtwerke, sieht weitere Vorteile: „Für uns ist es eine gute Gelegenheit, solch ein Weg weisendes Projekt in die Praxis umzusetzen. Damit gehen wir einen Schritt in die Zukunft und wollen zeigen, wie zuverlässig und effektiv die Technik arbeitet. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 80 Prozent ist die Brennstoffzelle dabei bestens geeignet, die Auflagen der Energieeinsparverordnung im Neubau zu erfüllen.“

Die Vorzüge des Brennstoffs und der innovativen Technologie auf Erdgasbasis lassen sich schnell und preisgünstig signifikante CO2-Einsparungen erzielen und die individuellen Heizkosten reduzieren. Gerade im emissionsstarken Wärmemarkt kann Erdgas durch seine überlegenen Eigenschaften dazu beitragen, die deutschen CO2-Einsparziele im Wohnbereich zu erreichen.

Hinweis: Zuschuss für Brennstoffzellen

Mit dem KfW Programm können Bauherren staatliche Fördermittel für Brennstoffzelle in Höhe von 9.300,- € in Anspruch nehmen. Zusätzlich gibt es noch eine Pauschalvergütung nach KWK-G in Höhe von 1.800,- €.